Foto: Thomas Kube

LINDEMANN in Leipzig

Nicht ganz jugendfrei - aber von Tausenden genau so erwartet!
Freitag, 14. Februar 2020

Es war ein Tag, den sich viele schon vor Monaten mit dem dicksten Rotstift im Kalender angestrichen haben, denn niemand anderes als Till Lindemann kam auf seiner Europatour für nur fünf Termine in Deutschland vorbei und dieser führte ihn am Valentinstag ins Rockland.

Trotz leichtem Regen standen schon drei Stunden vor dem Einlass viele Fans Schlange um bei diesem einzigartigen Erlebnis ganz vorne mit dabei zu sein.

Musikalische Unterstützung gab es in der restlos ausverkauften Location gleich doppelt von Sängerin Jadu, der Ehefrau von Rapper Marteria und von der Electro-Band Aesthetic Perfection, die beide schon gewaltig ablieferten und noch mehr Lust machten auf den Star des Abends.

Dann begann eines der sicherlich skurrilsten Konzerte, die das Haus Auensee jemals gesehen hat. Vor der knapp 3.500 köpfigen Masse betraten im Dunkel des Saales fünf komplett in weiß gekleidete Gestalten die Bühne, in der Mitte umringt von seiner Band, Till Lindemann mit bleich-geschminktem Gesicht und feuerte innerhalb der ersten Minuten direkt den Song „Skills In Pills“ in den Saal.

Das war der Startschuss für eine Show der Kuriositäten, denn nicht nur Lindemanns Songs, die von ihm, dem schwedischen Multiinstrumentalisten Peter Tägtgren und den anderen Musikern gespielt wurden haben ihre ganz eigene Auffassung von Kunst, auch die Performance auf der Bühne hatte einiges an Überraschungen parat.

So flogen auch mal Torten kreuz und quer durchs Publikum oder beim Lied „Platz Eins“ schwebten Lindemann und Tägtgren in einer riesigen aufblasbaren Kugel über die Hände der Menge.

Eineinhalb Stunden wackelten die Wände bei Liedern wie „Mann & Frau“, „Steh auf“ oder „Allesfresser“ bei einem Konzert, an das sich die tausenden Besucher auf jeden Fall noch eine sehr lange lange Zeit erinnern werden.

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